Bei dem Projekt ‚The Geodesic Dome‘ besteht die Grundkonstruktion aus einer Vielzahl von Verbindungen, welche die einzelnen Streben zusammenhalten. Die Konstruktion wird durch die Verbindungen getragen, aufgrund derer sie möglich ist.
Allgemein gesagt, heißt Verbindungen herstellen neue Wege und Perspektiven ermöglichen.
Technisch gesehen ist eine Konstruktion nur so stabil wie ihre schwächste (tragende) Verbindung. Verbindungen sind vielfältig, von Schrauben, Kleben, Schweißen, Stecken, bis hin zu Einrasten usw. Dabei haben sie für -> Konstruktionen aller Art in ihrer Belastbarkeit und Einsetzbarkeit für die jeweilige Situation eine zentrale Bedeutung.
Über diese technische Anforderung hinaus ist die Verbindung das Zwischenstück, welches den Bezug zwischen zwei Elementen herstellt. Es ist die Berührungsbrücke zweier Elemente. Verbindungen sind so gesehen auch Ausgangselemente für einen kollektiven Prozess. Wird die Verbindung der Konstruktion verstanden, so ist es jedem/r möglich, sich an der Konstruktion und ihrer konkreten Umsetzung zu beteiligen. Die richtige Verbindung ist der entscheidende Faktor, welcher für alle freien Zugang zur Konstruktion ermöglicht.
Eine flexible, den jeweiligen Anforderungen anpassbare Verbindung ist auch Voraussetzung für eine modulare Anwendbarkeit des ->Baukastenprinzips.
Eine Verbindung ermöglicht oder verhindert also Zugang, je nachdem, an welchen Stellen eine Verbindung eingesetzt wird, ob sie passt und wie sie kombiniert wird. Im -> kollektiven Handeln heißt das auch, Zugang zueinander herzustellen, Missverständnisse aufzuklären und Kommunikation zu ermöglichen. Die Verbindung ist das, was den freien Zugang für den Einzelnen zum Kollektiv herstellt.

 

Verbindung

Contact: Franziska Wirtensohn, Michael Wittmann

contact@habibidome.org